Die Rettung des Bildes im Wort. Bruno Schulz’ Bild-Idee in seinem prosaischen und bildnerischen Werk

18.07.2016 (15:34)

Band 3 der Reihe "Schnittstellen. Studien zum östlichen und südöstlichen Europa" erschienen

Soeben ist die Dissertation "Die Rettung des Bildes im Wort. Bruno Schulz’ Bild-Idee in seinem prosaischen und bildnerischen Werk" von Anna Juraschek als dritter Band der Reihe "Schnittstellen. Studien zum östlichen und südöstlichen Europa" erschienen.

Juraschek war Doktorandin der Graduiertenschule in Regensburg und ist heute Regionalkoordinatorin für Polen und Tschechien des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa). Herausgegeben wird die Reihe "Schnittstellen" für die Graduiertenschule von ihren Sprechern Martin Schulze Wessel und Ulf Brunnbauer.

Anna Jurascheks Buch befasst sich mit der Idee des Bildes im Werk des polnisch-jüdischen Künstlers, Schriftstellers und Essayisten Bruno Schulz, der sein Hauptwerk in der Zwischenkriegszeit in polnischer Sprache verfasst hat. Im Kontext der gesellschaftlichen und technischen Veränderungen um die Jahrhundertwende untersucht die Autorin Bruno Schulz` auffälligen und eigenwilligen Umgang mit Bildern, der sich sowohl im plastischen als auch im literarischen Werk sowie in der Verflechtung beider Ausdrucksmittel zeigt. Zur Analyse und Bewertung werden einerseits Untersuchungen zu Bildern und ihrer kulturellen Funktion in der Zwischenkriegszeit herangezogen, wie die wegweisenden Aufsätze von Walter Benjamin und Gisèle Freund, andererseits neuere bildwissenschaftliche Theorien wie jene von Hans Belting und Gottfried Boehm.

Anna Juraschek: Die Rettung des Bildes im Wort. Bruno Schulz’ Bild-Idee in seinem prosaischen und bildnerischen Werk, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2016 ( = Schnittstellen. Studien zum östlichen und südöstlichen Europa; Bd. 3).

255 Seiten mit 20 Abb. gebunden
ISBN 978-3-525-30085-5

Weitere Informationen zum Buch

Cover: © Vandenhoeck & Ruprecht, 2016

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