Erinnerungsdiskurse in Litauen: Ekaterina Makhotina verteidigt Promotion mit "summa cum laude"

09.02.2015 (17:34)

Ekaterina Makhotina, Mitglied der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien in München, verfasste ihre Dissertation über Erinnerungsdiskurse des Zweiten Weltkriegs in Litauen. Am 28. Januar verteidigte sie diese erfolgreich (summa cum laude).

Makhotina studierte zunächst in St. Petersburg, Karlsruhe und Regensburg Bohemistik sowie Neuere und Neueste Geschichte, bevor sie in München ihren Master in Osteuropastudien absolvierte. Seit Ende ihres Studiums 2008 ist sie als Lehrbeauftragte der Ludwig-Maximilians-Universität tätig. Daneben ist sie seit 2011 wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte.

Ihr Promotionsprojekt zum Gedenken an den Zweiten Weltkrieg in Litauen konzentrierte sich auf die Auswertung von Museen, Gedenkstätten und der Denkmalkultur des Landes zwischen 1944 und 2010. Besonders der politische Umbruch von 1989 stellte eine Zäsur dar. Zwar unterschied sich die Erinnerungskultur in Litauen auch schon vorher von der des Sowjetnarrativs. Doch nun diente sie auch dazu, eine neue Nationalerzählung zu formen.

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien gratuliert Ekaterina Makhotina herzlich zu ihrer erfolgreichen Dissertation.

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