Ausstellung „Der 9. Mai lebt – Es lebe der 9. Mai. Formen des Gedenkens an das Kriegsende“ eröffnet am 8. Mai in Berlin

23.04.2015 (09:57)

Ausstellung zeigt, wie der "Tag des Sieges" im postsowjetischen Raum gefeiert wird

Am 8. Mai jährt sich zum siebzigsten Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges. Wie der „Tag des Sieges“ im postsowjetischen Raum zelebriert wird, zeigt die Ausstellung „Der 9. Mai lebt – Es lebe der 9. Mai. Formen des Gedenkens an das Kriegsende“, die Ekaterina Makhotina (Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien), Cordula Gdaniec und Mischa Gabowitsch (Einstein-Forum, Potsdam) am 8. Mai 2015 im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst mit einer Podiumsdiskussion eröffnen.

Die Ausstellung bietet einen Überblick über die Feierlichkeiten zum 9. Mai, den am weitesten verbreiteten Kriegsgedenktag. Unter dem Titel „Der 9. Mai. Formen des Gedenkens an das Kriegsende 1945“ präsentiert die Ausstellung Fotografien, Texte und Interviewausschnitte. Damit bietet sie Einblicke in unterschiedliche Formen der Erinnerung in Russland, im östlichen Europa, im Kaukasus und in Berlin. Die Ausstellung stellt Ergebnisse aus einem Pilotprojekt dar: Im Blickpunkt dieser 2013 in Ost- und Westeuropa vorgenommenen Untersuchung standen die Aktivitäten und Dynamiken, die sich um den 9. Mai an den Denkmälern, Ehrenfriedhöfen und Siegesparks entwickelten, sowie diese Orte selbst.

Die Ausstellung ist Teil des Forschungsprojektes „Sieg, Befreiung, Besatzung: Kriegsdenkmäler und Gedenkfeiern zum 70. Jahrestag des Kriegsendes im postsozialistischen Europa“, einer Kooperation des Einstein Forums, des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst und der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien.

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