Florian Kührer-Wielach neuer Direktor des IKGS

01.10.2015 (09:44)

Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas unter neuer Leitung

Neuer IKGS-Direktor: Dr. Kührer-Wielach

Der Historiker Dr. Florian Kührer-Wielach leitet seit dem 1. Oktober 2015 das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München, das der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien als Kooperationspartner eng verbunden ist. Der bisherige kommissarische Direktor, Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch, tritt in den Ruhestand.

Kührer-Wielach ist seit 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter des IKGS und fungierte seit 2014 auch als Stellvertreter des Direktors. Davor war er Assistent am Initiativkolleg für Europäische Historische Diktatur- und Transformationsforschung an der Universität Wien und Stipendiat am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz. In seiner wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt sich Kührer-Wielach insbesondere mit rumänischer und rumäniendeutscher Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert, Regionalität und Regionalismus, der Transformationsgeschichte Ostmittel- und Südosteuropas sowie der Geschichte der Geschichtsschreibung.

Neue Stellvertreterin des Direktors wird die Germanistin und Kulturwissenschaftlerin Dr. Enikő Dácz, die seit 2014 am IKGS tätig ist.

Das IKGS wurde 2001 als Forschungseinrichtung gegründet. Seit 2004 hat es den Status einer wissenschaftlichen Einrichtung an der LMU München. Das Institut wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags institutionell gefördert.

Zurück