IOS Regensburg in Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen

24.06.2016 (14:19)

Institut für Ost- und Südosteuropaforschung wird ab 2017 zum Leibniz-Institut

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat die Aufnahme des Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS), einem engen außeruniversitären Partner der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, in die Leibniz-Forschungsgemeinschaft beschlossen. Ab Januar 2017 ist das IOS in Regensburg dann ein Leibniz-Institut.

Der Entscheidung liegen entsprechende Empfehlungen des Wissenschaftsrates zugrunde, der die Einrichtung evaluiert und Voten des Senats der Leibniz-Gemeinschaft in seine Empfehlung einbezogen hat. Am 18. April 2016 hatte der Wissenschaftsrat die positive Bewertung des Aufnahmeantrags verkündet (siehe früheren Bericht).

Das Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) in Regensburg ist 2012 aus der Fusion zweier traditionsreicher Vorgängereinrichtungen hervorgegangen. "Nach gerade einmal fünf Jahren in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen zu werden, ist nicht alltäglich", freut sich denn auch Ulf Brunnbauer als einer der beiden IOS-Direktoren und als Regensburger Sprecher der Graduiertenschule.

Das IOS befasst sich schwerpunktmäßig mit der geschichts- und wirtschaftswissenschaftlichen, transnational und vergleichend ausgerichteten Erforschung insbesondere Südosteuropas und des Gebiets der ehemaligen Sowjetunion. Als eines von insgesamt sieben außeruniversitären Einrichtungen mit einschlägiger Expertise für die Region Ost- und Südosteuropa beteiligt sich das IOS an der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien.

 

Pressemitteilung der GWK, 24.06.2016

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