Jasper Trautsch hält am 2. Mai Vortrag über Europa und den Westen an der Universität Hildesheim

28.04.2016 (11:52)

Postdoc der Graduiertenschule zur kognitiven Neukartierung der euro-atlantischen Welt nach 1945 im Rahmen der Reihe "Europa-Gespräche"

Am Montag, 2. Mai 2016, ist Dr. Jasper Trautsch, Postdoc der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien in Regensburg, zu Gast an der Universität Hildesheim. Im Rahmen der dortigen Reihe "Europa-Gespräche" hält er einen Vortrag mit dem Titel "Europa und der Westen: Die kognitive Neukartierung der euro-atlantischen Welt nach 1945".

Die "Europa-Gespräche" sind eine öffentlichen Vortragsreihe der Universität Hildesheim, in der Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Diplomatie über aktuelle und historische Themen europäischer (Zeit-)Geschichte sowie über Fragen der europäischen Integration sprechen.

Jasper Trautsch bearbeitet an der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien ein Projekt, das untersucht, wie Europa auf den mentalen Landkarten der Zeitgenossen nach Ende des Zweiten Weltkrieges in einen Ost- und einen Westteil aufgeteilt wurde und wie sich in den politischen Diskursen Westeuropas und Nordamerikas die Vorstellung eines politisch, kulturell, historisch und religiös begründeten und vom "Osten" abgegrenzten transatlantischen "Westens" durchsetzte.

Beginn: 18 Uhr c.t.

Ort: Hildesheim, VHS, Riedelsaal

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