Jasper Trautsch hält Vortrag in Berliner Ringvorlesung zu Entwicklungen seit dem Ende des Kalten Krieges

04.02.2016 (13:22)

Postdoc der Graduiertenschule zum wandlungsfähigen Konzept des Westens in Reihe "25 Years after the End of the East-West Conflict"

Am Donnerstag, 4. Februar 2016, ist Jasper Trautsch, Postdoc der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien in Regensburg, in der Ringvorlesung "25 Years after the End of the East-West Conflict – Lessons Learned and New Challenges" an der Freien Universität Berlin zu Gast. Er hält einen Vortrag mit dem Titel "Der Westen: Genese, Geschichte und Gegenwart eines wandlungsfähigen Konzepts".

Die Ringvorlesung wird vom Osteuropa-Institut gemeinsam mit dem John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien an der Freien Universität Berlin veranstaltet. Sie bietet eine Bestandsaufnahme der wichtigsten Entwicklungen seit dem Ende des Kalten Krieges aus der Sichtweise unterschiedlicher Disziplinen. Die Dozierenden befassen sich mit grundlegenden Fragen zum Charakter des Ost-West-Konflikts und erklären Entwicklungen seit Beginn der 1990er Jahre. Dabei stellen sie verschiedene Erklärungen für den Zusammenbruch der politischen Ordnung im östlichen Europa vor und nehmen unter anderem Bezug auf die aktuelle Konfliktsituation in der Ukraine. Dieser Höhepunkt der Spannungen dient als Ausgangspunkt um die kontroverse Frage nach einem "neuen Kalten Krieg" zu diskutieren. Neben zahlreichen Forschern konnten für die Vortragsreihe der US-Botschafter a. D. John Kornblum und der kanadische Botschafter a. D. Paul Dubois als Gastredner gewonnen werden.

Jasper Trautsch bearbeitet an der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien ein Projekt, das untersucht, wie Europa auf den mentalen Landkarten der Zeitgenossen nach Ende des Zweiten Weltkrieges in einen Ost- und einen Westteil aufgeteilt wurde und wie sich in den politischen Diskursen Westeuropas und Nordamerikas die Vorstellung eines politisch, kulturell, historisch und religiös begründeten und vom „Osten“ abgegrenzten transatlantischen „Westens“ durchsetzte.

Beginn: 16 bis 18 Uhr
Raum: Hörsaal A | Osteuropa-Institut | Garystr. 55 | 14195 Berlin

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