Jürgen Zarusky und Martin Zückert (Hrsg.): Das Münchener Abkommen von 1938 in europäischer Perspektive.

15.11.2013 (12:38)

Das Münchener Abkommen von 1938 zerstörte endgültig die nach dem Ersten Weltkrieg in Europa etablierte Friedensordnung. Seine Bedeutung geht somit weit über die erzwungene Abtretung der  böhmisch-mährischen Grenzgebiete an Deutschland hinaus. Es war der Auftakt zur Zerstörung der Tschechoslowakei und der Beginn der nationalsozialistischen Okkupationspolitik. Es dynamisierte bestehende Revisionsansprüche und konfrontierte alle europäischen Mächte mit der Herausforderung des Hitler-Regimes, das Europa schon 1938 an den Rand eines Krieges getrieben hatte. Im vorliegenden Band analysieren Historiker aus Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Ungarn und Russland die europäischen Zusammenhänge des Münchener Abkommens über den engeren deutsch-tschechoslowakischen Kontext hinaus.

Jürgen Zarusky und Martin Zückert (Hrsg.): Das Münchener Abkommen von 1938 in europäischer Perspektive, Oldenbourg Verlag, München 2013.

© Cover: Oldenbourg Verlag München

 

Zurück