UCL SSEES neue Kooperationspartnerin

27.02.2017 (12:39)

Die Graduiertenschule intensiviert die Zusammenarbeit mit der UCL School of Slavonic & East European Studies

Das University College London hat mit der Universität Regensburg eine Kooperationsvereinbarung getroffen, Foto: UCL

Mit der UCL School of Slavonic and East European Studies (SSEES) hat die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (GSOSES) eine neue Kooperationspartnerin gewonnen. Die am University College London angesiedelte School of Slavonic and East European Studies ist eine der weltweit führenden und ältesten Forschungseinrichtungen zum östlichen und südöstlichen Europa. Wie auch die Graduiertenschule verfolgt sie das Konzept der interdisziplinären Area Studies.

Nun haben das University College London und die Universität Regensburg eine Vereinbarung getroffen, mit der die Kooperation zwischen der SSEES und der GSOSES ausgebaut werden soll. So sieht die Kooperationsvereinbarung einen Promovierendenaustausch ebenso vor wie die Möglichkeit einer Doppelbetreuung. Außerdem ist beabsichtigt, dass die SSEES und die GSOSES gemeinsame Lehrveranstaltungen wie beispielsweise eine Sommerschule organisieren.

Professor Dr. Ulf Brunnbauer, Regensburger Sprecher der GSOSES freut sich über die Kooperationsvereinbarung, die er auch politisch für wichtig hält: „Gerade in Zeiten des Brexit wollen wir die akademische Kooperation mit Großbritannien stärken – als Zeichen, dass der gemeinsame europäische Forschungsraum dem Populismus nicht so einfach nachgibt.“

Die Graduiertenschule und die SSEES pflegen schon seit längerem einen intensiven Austausch. So hat der Literaturwissenschaftler Dr. Peter Zusi an der ersten Jahrestagung der GSOSES 2014 teilgenommen, die das Selbstverständnis moderner Area Studies reflektiert hat. Seit 2015 ist Zusi zudem Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Graduiertenschule.

Auch in anderen Formaten waren Angehörige der SSEES zu Gast in München bzw. Regensburg, so haben der Politik- und Kultursoziologe Dr. Eric Gordy und die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Alena Ledeneva im Kolloquium vorgetragen und die Kulturanthropologin Costanza Curro im Workshop "The Post-Socialist Street: Rising Car Mobility in Comparative Perspective", der im Oktober 2016 in Regensburg stattgefunden hat. Im Februar 2016 war Prof. Dr. Jan Kubik, Direktor der SSEES, in Regensburg zu Gast, wo er in der Reihe Forum über "The Politics of Collective Memory in Post-communist Europe" sprach.

Fünf Angehörige der SSEES haben sich bereits für die diesjährige Jahrestagung angekündigt, die Populismus im östlichen Europa zum Thema haben und vom 1. bis 3. Juni 2017 in Regensburg stattfinden wird.

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