ZFL neuer Kooperationspartner

23.01.2017 (13:15)

Graduiertenschule intensiviert Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Literatur- und Kulturforschung in Berlin

Mit dem Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) in Berlin hat die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (GS OSES) einen neuen außeruniversitären Kooperationspartner gewonnen. Das ZfL ist ein kulturwissenschaftliches Institut, das Literatur interdisziplinär untersucht und dabei auch einen Schwerpunkt auf osteuropäische Literaturen legt.

Die nun getroffene Kooperationsvereinbarung soll den wissenschaftlichen Austausch zwischen beiden Einrichtungen fortführen und intensivieren. Das heißt, dass Promovierende und Postdocs der Graduiertenschule die Möglichkeit haben, im ZfL ihre Forschung vorzustellen. Sie können sich von den dort ansässigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern beraten lassen und die Bestände der Bibliothek nutzen. Umgekehrt können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des ZfL an den Veranstaltungen der Graduiertenschule in München und Regensburg teilnehmen, Vorträge in der öffentlichen Reihe „Forum“ halten sowie gemeinsam mit Mitgliedern der Graduiertenschule Workshops organisieren.

Martin Schulze Wessel, Sprecher der Graduiertenschule in München, würdigte die Kooperationsvereinbarung als Gewinn: "Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit. Das Anliegen des ZfL, Literatur interdisziplinär und jenseits klassischer nationalkultureller Zuordnungen zu untersuchen, deckt sich mit unserer Forschungsprogrammatik." Die Graduiertenschule folgt dem Konzept der integrierten Regionalwissenschaften und betrachtet soziale, politische und kulturelle Phänomene Ost- und Süpdosteuropas interdisziplinär in ihren Verflechtungen und Beziehungen mit anderen Weltregionen.

Bereits im November 2015 haben das ZfL und die GSOSES eine gemeinsame Konferenz veranstaltet. Unter dem Titel "After Memory. Conflicting Claims to World War II in Contemporary Eastern European Literatures" hat die Tagung den siebzigsten Jahrestag des Kriegsendes zum Anlass genommen, Kriegsdarstellungen in osteuropäischen Gegenwartsliteraturen zu untersuchen.

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