Neuerscheinung: Der Angriff des Populismus auf die Geschichte

29.06.2017 (10:31)

In den soeben erschienen "Analysen und Argumente" erläutert Martin Schultze Wessel, weshalb ein kritisches geschichtsbewusstsein für die Demokratie unerlässlich ist

„In vielen Ländern der Welt gefährden populistische Bewegungen liberale Demokratien. Populisten versuchen, Geschichte zu ihren Gunsten zu instrumentalisieren und setzen dazu ideologisch geprägte Geschichtsbilder ein. Vor diesem Hintergrund erläutert Martin Schulze Wessel, Münchner Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, in den soeben erschienen "Analysen und Argumente" der Konrad-Adenauer-Stiftung, weshalb ein kritisches Geschichtsbewusstsein für die Demokratie unerlässlich ist.

In seinem Aufsatz unterstreicht Schulze Wessel die Bedeutung der Geschichtswissenschaft als kritische Instanz und betont ihr emanzipatorisches Potenzial. Für die staatliche Identität in einer liberalen Demokratie sei ein kritisches Geschichtsbewusstsein unverzichtbar.

Nachzulesen ist der Beitrag, in dem Martin Schulze Wessel auch auf Beispiele aus dem östlichen Europa eingeht, in der jüngsten Ausgabe (256/2017) der "Analysen und Argumente" der Konrad-Adenauer-Stiftung.

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