Neuerscheinung: "Jüdische Lebenswelten in Regensburg. Eine gebrochene Geschichte"

27.08.2018 (06:36)

"Jüdische Lebenswelten in Regensburg. Eine gebrochene Geschichte" lautet der Titel der Neuerscheinung, an der Prof. Dr. Sabine Koller, Principal Investigator der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, mitgewirkt hat. In ihrem Beitrag behandelt sie den jiddischen Autor Mendl Man.

Prof. Dr. Koller beschäftigt sich mit Mendl Mans Wirken während seiner Zeit als displaced poet in Regensburg von 1946 bis 1948. Insbesondere seine publizistischen Beiträge für die jiddische DP-Zeitung "Der nayer moment" sowie sein lyrisches Werk, das jüdisches Leben und Fortleben Auge in Auge mit der Schoa thematisiert, stehen dabei im Fokus. Prof. Dr. Koller ist Professorin für Slavisch-Jüdische Studien am Institut für Slavistik der Universität Regensburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind etwa die ostjüdische Kulturrenaissance (Literatur und Malerei), slavisch-jüdische und jiddische Literaturen des 19. und 20. Jahrhunderts und Gewalt in Text und Bild.

Der Band "Jüdische Lebenswelten in Regensburg. Eine gebrochene Geschichte" enthält 22 Beiträge von 19 Autoren. Mit einer Auswahl anschaulich geschriebener Beiträge über jüdisches Leben in Regensburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart soll ein breiter Leserkreis in Regensburg und darüber hinaus erreicht werden, auch gerade in einer Zeit des europaweit anwachsenden Antisemitismus.

Klaus Himmelstein (Hg.): Jüdische Lebenswelten in Regensburg. Eine gebrochene Geschichte. Regensburg: Friedrich Pustet, 2018.

1. Auflage
424 Seiten
ISBN/EAN: 9783791728063
 

Cover: © 2018 – Verlag Friedrich Pustet

 

Zurück