Neuerscheinung: Russlands Bodenkunde in der Welt

22.05.2017 (08:42)

Band 6 der Reihe "Schnittstellen. Studien zum östlichen und südöstlichen Europa" erschienen

Mit Jan Arends Studie über "Russlands Bodenkunde in der Welt. Eine ost-westliche Transfergeschichte 1880–1945" ist soeben der sechste Band in der Reihe „Schnittstellen. Studien zum östlichen und südöstlichen Europa“ erschienen.

Dr. Jan Arend war assoziierter Doktorand der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien in München und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geschichte Ost- und Südosteuropas der LMU München

In dem nun erschienen Buch rekonstruiert er die Transfergeschichte der russischen Bodenkunde und zeigt dabei auf, wie eine anfangs tief in russischen Kontexten verwurzelte Wissenschaft internationale Geltung erlangte. Jan Arend folgt Wissenschaftlern, Manuskripten und Begriffen – von den Schwarzerde-Provinzen des Russischen Reichs über die Podien internationaler Konferenzen bis in die Kabinette von amerikanischen Agrarplanern und Bodenschätzern in NS-Deutschland. Das Buch führt dabei in anschaulicher Weise vor Augen, wie sich Wissen in Form und Inhalt transformiert, wenn es übersetzt, vermittelt und in neue politische und kulturelle Kontexte übertragen wird.

Die Reihe „Schnittstellen. Studien zum östlichen und südöstlichen Europa“ der Graduiertenschule wird von ihren Sprechern Martin Schulze Wessel und Ulf Brunnbauer herausgegeben und erscheint im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht.

Jan Arend: Russlands Bodenkunde in der Welt. Eine ost-westliche Transfergeschichte 1880–1945, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2017 ( = Schnittstellen. Studien zum östlichen und südöstlichen Europa; Bd. 6).

314 Seiten, gebunden, mit 4 Abb. und 3 Karten
ISBN 978-3-525-30112-8

Weitere Informationen zum Buch

Cover: © 2017 – Vandenhoeck & Ruprecht

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