Newsletter Nr. 9 der Graduiertenschule erschienen

16.10.2017 (08:24)

Newsletter zum Wintersemester 2017/18 ist online

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien hat zum Wintersemester 2017/18 eine neue Ausgabe ihres halbjährlichen Newsletters veröffentlicht. Newsletter Nr. 9 bietet eine Rückschau auf das vergangene Sommersemester und eine Vorschau auf das Wintersemester. Ruslan Mitrofanov, Frances Jackson und Ana-Teodora Kurkina geben Einblick in ihre Promotionsprojekte. Des Weiteren stellt sich die UCL School of Slavonic and East European Studies (SSEES) als neue Kooperationspartnerin der Graduiertenschule vor.

"In bewegten Zeiten, wie sie die Welt derzeit erlebt, sind nüchterne wissenschaftliche Analysen und deren Diskussion mit einer breiten Öffentlichkeit von besonderer Bedeutung", betonen die beiden Sprecher der Graduiertenschule, Prof. Dr. Martin Schulze Wessel und Prof. Dr. Ulf Brunnbauer, in ihrem Editorial. Die Graduiertenschule bemühe sich mit ihrer Expertise für Ost- und Südosteuropa und für die Wechselbeziehungen mit anderen Weltregionen um beides.

Die interdisziplinäre Jahrestagung "The End Of the Liberal Order?" in Regensburg nahm in Kooperation mit der UCL School of Slavonic and East European Studies (SSEES) populistische Tendenzen in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa aus einer vergleichenden Perspektive in den Blick. Forschungen zu Fragen der Migration, der Erinnerungskultur und der internationalen Beziehungen, die in besonderer Weise helfen, die Gegenwart zu verstehen, haben an der Graduiertenschule traditionell ihren festen Platz. Die Graduiertenschule wendet sich dabei auch an die nichtwissenschaftliche Öffentlichkeit. Im Winter wird sie sich daher u. a. am Themenschwerpunkt "Russland-Komplex" der Münchner Volkshochschule und am wissenschaftlichen Rahmenprogramm des Regensburger Kunstfestivals "donumenta" beteiligen.

Die Sommerschule hat sich in diesem Jahr mit dem Thema Wandel beschäftigt; sie wurde gemeinsam mit dem Elitestudiengang Osteuropastudien und der Higher School of Economics in St. Petersburg veranstaltet. Im Sommer intensivierten die Graduiertenschule und die University of California, Berkeley mit dem interdisziplinären Workshop "Cultural Orders" für Promovierende und Postdocs der Geschichtswissenschaft und der Slavischen Philologie zudem noch einmal ihre Zusammenarbeit. Und im November werden zahlreiche Mitglieder der Graduiertenschule wieder an der Jahreskonferenz der Association for Slavic, East European, and Eurasian Studies in den USA teilnehmen.

In der Reihe "Schnittstellen" sind zuletzt die Bände "Russische Bodenkunde in der Welt" von Jan Arend und "Über Riesen und Zwerge. Tschechoslowakische Amerika- und Sowjetunionbilder" von Darina Volf erschienen. Im Winter werden die Bände von Monika Heinemann, Arnošt Štanzel und Arpine Maniero folgen.

Karina Shyrokykh und Max Trecker haben ihre Dissertationen im zurückliegenden Sommersemester sehr erfolgreich verteidigt; Alice Buzdugan, Katalin Tóth und Jacqueline Nießer reichten ihre Arbeiten ein.

Ende 2017 endet der ursprünglich vorgesehene Förderzeitraum der Graduiertenschule im Rahmen der Exzellenzinitiative. Die DFG hat aber eine Übergangsfinanzierung für bis zu zwei weitere Jahre gewährt. Im Wintersemester erwarten wir daher sechs neue Promovierende (Drivalda Delia, Artur Hilgenberg, Slata Kozakova, Frederik Lange, Svea Lehmann, Kai Johann Willms) und vier neue Postdocs (Jan Arend, Adele Del Sordi, Adrian Grama, Anna-Dorothea Ludewig).

Inhalt des Newsletters Nr. 9

Editorial — 1

Neues aus der Graduiertenschule — 2-4

Forschungseinblicke — 5-7

Programm Wintersemester 2017/18 — 8-9

Kooperationspartner — 10

Rückblick Jahrestagung — 11

 

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