Philipp Tvrdinić erhält Preis des polnischen Botschafters

15.12.2017 (09:37)

Auszeichnung für Masterarbeit über das "Monster als Figur des Dritten" bei Andrzej Sapkowski

Am 13. Dezember 2017 hat Philipp Tvrdinić, Doktorand der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien in München, für seine an der Ludwig-Maximilians-Universität München verfasste Masterarbeit zum Thema "Das Monster als Figur des Dritten. Andrzej Sapkowskis Wiedźmin in Prosatexten und Computerspielen" einen Preis des polnischen Botschafters in der Bundesrepublik erhalten.

Im Rahmen eines Festaktes an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) übergab der Botschafter der Republik Polen in der Bundesrepublik, S. E. Prof. Dr. Andrzej Przyłębski, in diesem Jahr wieder Förderpreise an hervorragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, deren Arbeiten der Förderung des Interesses am polnischen Nachbarn dienen.

Justyna Ancieta Turkowska von der Justus-Liebig-Universität Gießen ist diesjährige Hauptpreisträgerin für ihre Doktorarbeit zum Thema "Der kranke Rand des Reiches: Sozialhygiene, Moral und Nation in der Provinz Posen um die Jahrhundertwende".

Den Hauptpreis in der Kategorie Masterarbeiten erhielt Philipp Tvrdinić. Seine im Elitestudiengang Osteuropastudien entstandene Masterarbeit "Das Monster als Figur des Dritten. Andrzej Sapkowskis Wiedźmin [= Hexer] in Prosatexten und Computerspielen" wurde von Prof. Dr. Raoul Eshelman, Principal Investigator der Graduiertenschule, und Dr. Małgorzata Zemła (LMU München) betreut. Seit November 2016 ist er Doktorand der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien und Mitglied des Deutsch-Polnischen Promotionskollegs "Polen und Deutschland im modernen Europa".

Eine weitere Auszeichnung erhielt u.a. Luisa Lehnen für ihre ebenfalls an der LMU München eingereichte Masterarbeit "Österreich-Ungarn-Polen? Publizistische Lobbyarbeit des Obersten Polnischen Nationalkomitees in Wien 1915-1918“; Gutachter waren hier die Principal Investigators Prof. Dr. Guido Hausmann und Dr. Jana Osterkamp.

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