Politisches Engagement vertriebener Frauen in der BRD

23.06.2015 (14:31)

Katharina Anna Aubele schließt ihre Dissertation erfolgreich ab [Sperrfrist 23. Juni]

Katharina Anna Aubele, assoziiertes Mitglied an der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien und Kollegiatin des Deutsch-Polnischen Promotionskollegs „Polen und Deutschland im modernen Europa“, hat ihre Dissertation über das politische Engagement vertriebener Frauen in den Anfangsjahren der Bundesrepublik verfasst. Die Arbeit hat sie jetzt erfolgreich verteidigt.

Katharina Aubele studierte von 2004 bis 2010 an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Staatlichen Immanuel-Kant-Universität Kaliningrad Geschichte Ost- und Südosteuropas, Neue und Neueste Geschichte sowie Volkswirtschaftslehre. Im Anschluss an ihr Studium arbeitete sie an der Forschungsstelle für die Böhmischen Länder des Collegium Carolinum, bevor sie im April 2011 ihr Promotionsprojekt begann.

Dieses hatte zum Ziel, einen neuen  Blickwinkel auf die Geschichte der Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg freizugeben: weg von der Fokussierung auf regionale Herkunft, hin zu der Betonung darauf, dass hauptsächlich Frauen vertrieben wurden.

Die Untersuchung des politischen, religiös-institutionellen sowie privaten Engagements der vertriebenen Frauen wurde zunächst von 2011 bis 2013 im Förderprogramm „Erinnerung und Identität. Die Deutschen und ihre Nachbarn in Mittel- und Osteuropa“  durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Seit Januar 2014 erhielt Katharina Anna Aubele ein Stipendium der FAZIT-Stiftung.

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien gratuliert Katharina Anna Aubele herzlich zur erfolgreichen Promotion.

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