Professor Brenner erhält das Bundesverdienstkreuz

02.12.2014 (10:12)

Hohe Auszeichnung für Mitglied der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien

Prof. Michael Brenner ist mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.

Professor Michael Brenner, Inhaber des Lehrstuhls für Jüdische Geschichte an der LMU und Mitglied der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, hat am 20. November im Leo-Baeck-Institute in New York das Bundesverdienstkreuz aus der Hand von Bundesjustizminister Heiko Maas entgegengenommen.

Professor Michael Brenner habe sich als Hüter der jüdischen Geschichte in Deutschland und als Förderer des jüdischen Lebens in Deutschland und weltweit große Verdienste erworben, so Heiko Maas. Der Bundesjustizminister hat Michael Brenner in den USA, wo dieser derzeit an der American University in Washington D. C. forscht und lehrt, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Für den Ordinarius für Jüdische Geschichte an der LMU sei Wissenschaft kein Selbstzweck, so Maas, sein Engagement nicht bloß eine akademische Übung. Als Brückenbauer zwischen Deutschland und dem Judentum, zwischen Europa und den USA und zwischen dem Judentum und dem Islam bezeichnet der Justizminister das Wirken des LMU-Professors.

Michael Brenner, Jahrgang 1964, ist seit 1997 Lehrstuhlinhaber für Jüdische Geschichte an der LMU. Dort hat er seither einen Mittelpunkt für die Erforschung der jüdischen Geschichte und Kultur geschaffen, der sich inzwischen weit über Deutschland hinaus, international höchstes Ansehen erworben hat.

Im vergangenen Jahr wurde er zum Internationalen Präsidenten des Leo Baeck Instituts (LBI) gewählt. In den Jahren 1998 bis 2009 war Brenner Vorsitzender der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des LBI – der führenden Institution zur Erforschung der deutsch-jüdischen Geschichte und Kultur.

Text: Pressestelle der LMU

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