Rezension von Monika Heinemanns "Krieg und Kriegserinnerung im Museum"

13.06.2018 (09:10)

"Schnittstellen"-Band 5 für H-Soz-u-Kult besprochen

Monika Heinemanns Dissertationsschrift "Krieg und Kriegserinnerung im Museum", die 2017 als Band 5 der Schriftenreihe "Schnittstellen" der Graduiertenschule erschienen ist, wurde für das Fachinformationsportal "H-Soz-u-Kult" rezensiert. Florian Peters vom Institut für Zeitgeschichte Berlin lobt das Buch für seine "beachtliche Forschungsleistung".

Peters schreibt über das Buch "Krieg und Kriegserinnerung im Museum. Der Zweite Weltkrieg in polnischen historischen Ausstellungen seit den 1980er-Jahren" unter anderem:

"Dank Heinemanns akribischem Vorgehen und ihrer Schritt für Schritt belegten fundierten Argumentation stehen ihre Befunde auf festem Grund. Ihre Studie überzeugt zudem mit durchgängig präziser Kontextualisierung der musealen Geschichtsdarstellungen mit dem aktuellen geschichtswissenschaftlichen Forschungsstand."

Monika Heinemann ist seit Oktober 2015 wissenschaftliche Referentin der Direktorin am Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow. 2008 - 2014 arbeitete sie im am Collegium Carolinum angesiedelten Forschungsprojekt "Musealisierung der Erinnerung. Zweiter Weltkrieg und nationalsozialistische Besatzung in Museen, Gedenkstätten und Denkmälern im östlichen Europa" mit, das von der Volkswagen Stiftung gefördert wurde. Ihre an der Ludwig-Maximilians-Universität München verteidigte Dissertationsschrift erschien 2017 in der Reihe "Schnittstellen. Studien zum östlichen und südöstlichen Europa" der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien.

 

Krieg und Kriegserinnerung im Museum. Der Zweite Weltkrieg in polnischen historischen Ausstellungen seit den 1980er-Jahren (= Schnittstellen. Studien zum östlichen und südöstlichen Europa; Band 5). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2017.) ISBN 978-3-525-30091-6.

 

Zurück