Sören Urbansky mit Klaus Mehnert-Preis geehrt

28.05.2015 (15:29)

Sören Urbansky, Assistent am Lehrstuhl für Russland-/Asienstudien (LMU), ist Träger des Klaus Mehnert-Preises der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) 2014, der ihm im März 2015 verliehen wurde.

Urbansky, der in Frankfurt (Oder), Kazan (Russland), Harbin und Peking (China) und Berkeley (USA) Geschichte und Kulturwissenschaften studierte, verteidigte im Februar 2014 seine nun prämierte Dissertation „Beyond The Steppe Hill. The Making of the Sino-Russian Border (1890-1990)“. Dafür erhielt er zuvor bereits den Preis für die beste Dissertation im Fachbereich Geschichte der Universität Konstanz. In seiner Arbeit beschäftigt sich Urbansky mit der Entstehung der chinesisch-russischen Grenze im modernen nationalstaatlichen Sinne.  Im Zentrum seiner Untersuchung stehen die Reaktionen der Anwohner auf eine Grenze, die je nach politischer Lage weiter geöffnet oder ganz abgeriegelt werden sollte – tatsächlich aber keinen der beiden Zustände jemals erreichte.

Der Klaus Mehnert-Preis wird seit 1992 jährlich für herausragende Qualifikationsarbeiten verliehen, die sich mit den Staaten Ostmittel- oder Osteuropas beschäftigen. Er dient der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

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