The Fate of Mood and Modality in Language Death - Habilitationsschrift von Petar Kehayov erschienen

15.09.2017 (10:18)

Studie über die relative Anfälligkeit linguistischer Elemente zu Verlust, zur Veränderung und zur Innovation im Zusammenhang mit Sprachtod

Petar Kehayov, Affiliated Researcher und ehemaliger Postdoktorand der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien in Regensburg, hat seine linguistische Habilitationsschrift "The Fate of Mood and Modality in Language Death. Evidence from Minor Finnic" im Wissenschaftsverlag De Gruyter Mouton veröffentlicht. Die Monografie ist Band 307 der renommierten Reihe "Trends in Linguistics. Studies and Monographs".

Die Liste der vom Aussterben bedrohten Sprachen ist lang. Wie sich Sprachen verändern, bevor sie verschwinden, untersuchte Petar Kehayov in seinem Postdoc-Projekt. Im Gegensatz zu anderen Arbeiten konzentriert er sich dabei auf spezifische grammatikalische Kategorien. Untersuchungsgegenstand sind die im nordwestlichen Russland gesprochenen finnisch-ugrischen Sprachen Ischorisch, Wotisch, Lüdisch und Setukesisch.

Kehayov hatte seine Habilitationsschrift im Dezember 2015 an der Ludwig-Maximilians-Universität München vorgelegt. Am 27. April 2016 stellte der zuständige Fakultätsrat Kehayovs Lehrbefähigung fest und erteilte die venia legendi.

Zum Inhalt

Research into the ''grammar of language death'' is often biased toward formal processes (e.g. paradigmatic levelling). In this study the author changes the perspective and shows that the relative susceptibility of linguistic elements to loss, change and innovation in language death circumstances can be dependent on meaning and thus organized along semantic notions rather than along structure.

 

Petar Kehayov: The Fate of Mood and Modality in Language Death. Evidence from Minor Finnic, Berlin: De Gruyter Mouton, 2017

385 Seiten
ISBN print: 978-3-11-052185-6 99,95 € / $114.99 / £81.99
ISBN eBook: 978-3-11-052408-6 eBook

Cover: © 2017 – De Gruyter Mouton

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