Was hat Lukaschenko mit dem Wisent zu tun?

24.04.2017 (11:59)

Forum mit Professor Thomas Bohn über den polnisch-weißrussischen Nationalpark Białowieża

Der Vortrag von Professor Dr. Thomas Bohn (Universität Gießen) behandelt mit dem polnisch-weißrussischen Nationalpark Białowieża zugleich umweltgeschichtliche Aspekte wie auch aktuelle politische Fragen. Inwiefern ist das Schicksal des letzten echten europäischen Urwalds mit der Politik Lukaschenkos verwoben? Bewirkt der sanfte Tourismus eine Öffnung der weißrussischen Autokratie? Und inwiefern spiegelt sich das Ringen Weißrusslands um mehr Eigenständigkeit von Russland und um eine vorsichtige Annäherung an Westeuropa im Unterhalt des Parks mit seinen 800 freilebenden Wildrindern wider? Wie gestaltet sich die polnisch-weißrussische Zusammenarbeit in der Verwaltung des Parks? Diese und andere Fragen werden Gegenstand des Vortrags und der Diskussion sein.

Die Veranstaltung mit dem Titel "Wisent-Wildnis und Welterbe. Der polnisch-weißrussische Nationalpark von Białowieża" beginnt am Dienstag um 18.30 Uhr in der Carl Friedrich von Siemens Stiftung, Südliches Schlossrondell 23. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Es wird um vorherige Anmeldung unter kathrin.krogner@lmu.de gebeten.

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